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Friedrich-Ebert-Mittelschule

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Auszüge aus dem Schulleben

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Die Friedrich-Ebert-Mittelschule unterstützt schon seit mehreren Jahren immer wieder mit Geldspenden das Kinderzentrum der Ecuador-Kinderdirekthilfe in San Gabriel, einer kleinen Stadt im Hochland von Ecuador. In den Pfingstferien hatte ich die einmalige Gelegenheit das sehr schöne, vielfältige und hoch interessante südamerikanische Land Ecuador kennenzulernen und dabei auch das Kinderzentrum zu besuchen.

Ecuador: Mehr als eine Reise wert! – allein schon wegen der Landschaften und der Natur. – Ecuador gehört zu den Ländern mit der höchsten Biodiversität (Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren) der Welt. Dazu gehören große Regenwaldgebiete im Amazonasbecken; die schwindelerregend hohen Bergketten der Anden mit zahlreichen Vulkanen, das Küstengebiet mit seinen Bananen- und Kakaoplantagen, die einmaligen Galapagos-Inseln... - Spuren vieler Kulturen (Indianer, Inka, die spanischen Eroberer) – Die Bevölkerung lebt in einer Bandbreite zwischen einfachsten Behausungen im Regenwald bis hin zur modernen Großstadt. – Und es gibt viele Menschen, die aus unserer Sicht in großer Armut leben.

Das Kinderzentrum – Geschichte: Vor 18 Jahren fuhr Isabella Abert aus Göggingen für ein halbes Jahr nach Ecuador, um dort ihr Spanisch zu verbessern. Sie verliebte sich, heiratete, gründete eine Familie und lebt seitdem im Hochland von Ecuador. – Sie sah, dass viele Frauen aus armen Familien ihre kleinen Kinder oft den ganzen Tag bei der Feldarbeit auf dem Rücken mit sich herumtrugen, und dass viele Kinder ohne ausreichende Betreuung blieben, wenn die Mütter arbeiten mussten. Deshalb gründete sie, unterstützt von vielen Menschen aus ihrer Heimat das Kinderzentrum in San Gabriel.

Das Kinderzentrum – aktuell: Im Kinderzentrum werden zur Zeit 46 Kinder zwischen 3 und 5 Jahren betreut. Viele stammen aus sehr armen Familien, die einen Kindergartenplatz nicht bezahlen können. Ein großes Problem ist die oft einseitige Ernährung. Deshalb wird im Kinderzentrum viel für die Gesundheit getan. Es gibt Infoabende für die Eltern. Die Köchin baut im Garten des Zentrums viel vitaminreiches Gemüse an, das dann mittags auf den Tisch kommt. Und die Gäste bringen keine Gummibärchen mit, sondern Äpfel.

Das Kinderzentrum – unsere Spenden: Mit den 500 Euro aus dem Erlös des Faschingsballs von 2014 konnten Spielgeräte für den Garten, vor allem eine große Schaukel angeschafft werden. Prima, wenn da ein Rektor vorbeikommt und anschubst . Mehrere Jahre lang unterstützen wir auch Marlon, einen Jungen, der an einer Wachstumsstörung litt. Nur mit sehr teuren Spritzen (Eine davon kostete ca. 1000 US-Dollar), die seine Familie niemals hätte bezahlen können, war es möglich, ihn so zu behandeln, dass er wachsen konnte. Er kam bei unserem Besuch mit seiner Mutter als „Überraschungsgast“, eine bewegende Begegnung für mich. Marlon ist jetzt in der 9. Klasse, und wie man sehen kann, fast so groß wie seine Mutter.

Das Kinderzentrum – die Kinder: Sehr freundlich, sehr höflich, sehr diszipliniert, dankbar und neugierig, einfach knuddlig . – Wir wurden mit einem Lied, mit einem lustigen Tanz, mit selbstgebastelten Geschenken und mit neugierigen Fragen begrüßt: „Warum seid Ihr so groß?“ – Dazu muss man wissen, dass die indigene Bevölkerung Ecuadors im Durchschnitt deutlich kleiner ist, als Mitteleuropäer. – Im Kindergarten gibt es einen vom Staat vorgeschriebenen Lehrplan, nach dem unterrichtet wird. Gut für die Kinder, die einen Kindergarten und eine Schule besuchen können. Trotz der in Ecuador geltenden Schulpflicht sahen wir in den Großstädten auch Kinder im Grundschulalter, die gegen Geld Schuhe putzten.

Fazit: Hier sind unsere Spenden gut angekommen und schon mit kleinen Geldbeträgen können wir dazu beitragen, dass es diesen Kindern ein bisschen besser geht. Rund um Weihnachten kamen aus verschiedenen Klassen ca. 200.- Euro für das Kinderzentrum zusammen. Mit dem Geld werden die Kinder einen Ausflug machen. Für uns eine Alltäglichkeit, für diese Kinder ein erst- und einmaliges Erlebnis. – Isabella Abert, ihr Team vom Kinderzentrum und vor allem die ganze Kinderschar danken und grüßen ganz herzlich aus Ecuador: Muchas Gracias!!!

M-ZUG

Informationen zum Übertritt finden Sie hier.

Kinderhilfe Ecuador

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Schon seit mehreren Jahren unterstützt die Friedrich-Ebert-Mittelschule immer wieder ein Kinderzentrum in Ecuador.
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